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Datenbank-Werkzeug

IllusionDB

Macht aus bestehenden Datenbanken eine Oberfläche mit Grid-, Kanban-, Kalender-, Gantt- und Wiki-Ansicht – samt Automatisierung und REST-API. Die Daten bleiben, wo sie sind.

Version 1.2.0 Go · SvelteKit · WebAssembly · SQLite
IllusionDB: Grid-Ansicht einer Projekttabelle mit Kunden-Lookup, Status-Labels, Budget-Summe und Team-Verknüpfungen

IllusionDB verbindet sich mit einer vorhandenen Datenbank – PostgreSQL, MySQL, MariaDB oder SQLite –, liest ihr Schema ein und legt eine Oberfläche darüber, die sich wie eine Tabellenkalkulation bedienen lässt. Es gibt keine Migration und keinen Import: Die Daten bleiben in der Datenbank, in der sie schon liegen. Dazu kommen Ansichten wie Kanban und Gantt, berechnete Felder, Automatisierung in JavaScript, Rechte für Teams und eine vollständige REST-API.

Was es kann

Datenbanken anbinden und verwalten

  • Bestehende Datenbanken verbinden und das Schema automatisch einlesen – oder eine neue SQLite-Datenbank direkt in der Oberfläche anlegen. Mehrere Datenquellen nebeneinander.
  • Tabellen und Spalten anlegen, Spalten löschen, Reihenfolge und Anzeigenamen festlegen; Fremdschlüssel werden erkannt und als Verknüpfung angezeigt.
  • SQL-Terminal mit speicherbaren Snippets, Schema-Viewer, ein geführter Import-Assistent für SQL-Dumps sowie CSV-Import und -Export.
  • Geführte Einrichtung: Beim ersten Start bietet IllusionDB das eingebaute Handbuch und eine komplette Demo-Agentur mit allen Feldtypen und Ansichten an – so lässt sich alles in wenigen Minuten ausprobieren, und die Demo ist später mit einem Klick wieder gelöscht.
  • Konfiguration exportieren und importieren – Anzeigenamen, Formate, berechnete Felder und Ansichten einer Datenquelle als Datei, etwa von der Test- auf die Produktivinstanz.

Felder, die mitdenken

  • Über ein Dutzend Feldtypen: Text, Langtext, Zahl, Dezimalzahl, Ja/Nein, Datum, Datum mit Uhrzeit, JSON, UUID, Auto-Nummer und Anhänge.
  • Berechnete Felder ohne eigene Spalte in der Datenbank: Formeln, Lookups und Rollups über verknüpfte Tabellen, 1:n-Beziehungen, n:m-Verknüpfungen und Kind-Datensätze.
  • Anzeigeformate: Label mit Farben, Tags, E-Mail, Telefon, URL, Farbe, Button, Währung und Prozent, Datumsformate – und Markdown mit einem Editor, der nur den Absatz, den du gerade schreibst, als Quelltext zeigt und alles andere fertig gesetzt.
  • Anhang-Mediathek: Dateien in Ordnern, wiederverwendbar über Tabellen und Spalten hinweg.

Sieben Ansichten je Tabelle

Jede Ansicht hat eigene Filter, Sortierung und Gruppierung und lässt sich speichern:

  • Grid – die klassische Tabelle mit Gruppen und Summen.
  • Kanban – Karten nach Status, per Drag & Drop zwischen den Spalten verschiebbar.
  • Kalender – Einträge nach Datum, als Tag, Woche, Monat oder Jahr.
  • Gantt – Projekte als Zeitleiste mit Gruppen, Unteraufgaben, Abhängigkeiten, Fortschritt und Meilensteinen; Balken direkt mit der Maus verschieben, Export als PDF oder PNG.
  • Wiki – ein Seitenbaum mit Markdown-Inhalten direkt in der App.
  • CMS – Kacheln mit Bild, Titel und Teaser.
  • Dokumente – erzeugt aus einer Vorlage PDF, PNG oder JPG, etwa Angebote oder Datenblätter.

Automatisierung und API

  • REST-API für alles: Datensätze lesen und schreiben mit Filtern, Sortierung, Gruppierung, Zusammenfassungen und gezielter Spaltenauswahl. Die eingebaute API-Dokumentation zeigt zu jeder Tabelle fertige curl-Beispiele mit den echten Spaltennamen.
  • JavaScript direkt in der App: eigene REST-Endpunkte und Hooks, die bei Änderungen an Datensätzen laufen – mit Editor und Testlauf.
  • Webhooks an andere Dienste, etwa n8n oder Zapier.
  • Erweiterbar: Feldtypen, Ansichten und Endpunkte sind WebAssembly-Module und lassen sich nachrüsten, ohne den Server neu zu bauen.
  • Zusammen mit IllusionCMS: Websites holen ihre Daten direkt aus IllusionDB – bis hin zu Tausenden Landingpages aus einer einzigen Tabelle.

Für Teams und den Live-Betrieb

  • Benutzer, Gruppen und Rechte je Tabelle (kein Zugriff, Lesen, Schreiben), optional öffentlicher Lesezugriff für einzelne Tabellen.
  • Audit-Log für alle Änderungen am Schema.
  • Sicherheit mit vernünftigen Vorgaben: Content-Security-Policy, Schutz vor Clickjacking und CSRF, HSTS, Limits für Anfragen und Anmeldungen, ablaufende Tokens.
  • Remote-Instanzen und Headless-Betrieb: Eine lokale Instanz verbindet sich mit dem Server und arbeitet direkt darauf; auf dem Server lässt sich die Oberfläche abschalten, sodass dort nur noch die API läuft.
  • Fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch), helles und dunkles Design im gemeinsamen Erscheinungsbild der IllusionForge-Werkzeuge – das Design folgt auf Wunsch dem System. Handbuch und API-Dokumentation sind eingebaut und funktionieren ohne Internet.

Unter der Haube

Ein einziges Go-Programm ohne CGO, die Oberfläche (SvelteKit) steckt direkt darin. Feldtypen, Ansichten und Endpunkte laufen als WebAssembly-Module, Skripte in einer eingebetteten JavaScript-Engine. Außer der Zieldatenbank braucht es nichts – keinen separaten Webserver, keine weiteren Dienste. Nur der Dokumenten-Generator nutzt zusätzlich einen Chromium-Browser; das Docker-Paket bringt ihn mit.

IllusionDB ist Freeware und seit Version 1.2.0 in der stabilen Fassung. Die Beta-Phase ist abgeschlossen.

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